Auf geht’s!

klasse, dass Du Dich für unseren Newsletter eingetragen hast. Seit vier Monaten sind wir am Ausmessen, Ausschneiden, Kleben, Spachteln und Anmalen, um naapuri sein finales Gesicht zu geben. Wir wollen besser, schöner und sympathischer sein als unser großer Bruder am Markt – ein Wettbewerb, den natürlich einige angesichts der Größe Immoscouts scheuen, der uns aber um so mehr reizt. Denn wir glauben an unsere Idee und dass es Sinn macht, für eine gute Sache zu kämpfen. Gerade gestern hat sich gezeigt, dass Immoscout nicht gerade zimperlich mit seinen Wettbewerbern umgeht, doch dazu mehr in unserem nächsten Newsletter. Wir haben einfach die besseren Argumente auf unserer Seite, die es nun umzusetzen gilt. Insofern danken wir unseren Unterstützern, die uns bereits jetzt auf diesem kurzen Weg so tatkräftig ermutigen und in den vielen konstruktiv-kritischen Gesprächen Schritt für Schritt weiterbringen.

Seed-Finanzierung: auf der Suche nach dem passenden Geld

Die andere Hälfte unserer Zeit nutzen wir, um weitere finanzielle Unterstützer zu gewinnen. Denn wir wollen so schnell wie möglich mit einer leistungsfähigen ersten Version online gehen – und dafür benötigen wir schlicht und einfach weiteres Geld. Das Lastenheft ist geschrieben und die IT-Agenturen stehen bereit, so dass wir sofort mit der Umsetzung beginnen können. Sehr erfreulich und motivierend ist, dass viele Gesprächspartner unsere Begeisterung teilen, einen bestehenden antiquierten und nicht mehr zeitgemäßen Markt entern und revolutionieren zu wollen. Mit etwas Glück werden wir auf einer der Crowdinvest-Plattformen gelistet. Dann kann sich jeder an unserer Idee beteiligen, was dem Projekt zusätzlichen Auftrieb geben würde. Wenn es dazu kommt, informieren wir hier natürlich gleich darüber.

Social Networks: Hier findest Du uns.

Bereits jetzt sind unsere sozialen Profile auf Facebook, Twitter, Youtube, Instagram und Pinterest online, die wir nach und nach – gerne mit Deiner Unterstützung – bespielen werden. Wer ein Unternehmen gründet, steht vor dem nahezu unlösbaren Problem, einen schönen Namen zu finden, für den alle Domains und Profile noch frei sind. Selbst ein Unternehmen wie Apple kennt dieses Problem. Wenn Du www.facebook.com/apple eingibst, landest Du auf dem persönlichen Profil einer Asiatin. Das gleiche passiert bspw. bei Mercedes (Amerikanerin), Amsterdam (Kanadier) sowie Dräger und Müllermilch (zwei Deutsche). Auf Twitter sieht es ähnlich aus: Falls Du zu den 17.902 “Apple”-Followern gehörst und Dich wunderst, dass hier noch rein gar nichts gepostet wurde, könnte es daran liegen, dass Du dem falschen Account folgst (Apple findest Du auf Twitter unter Apple_Cupertino). Ob es sich bei diesem Apple-Account auch um die besagte Asiatin handelt, wissen wir allerdings nicht. Es wäre aber zumindest aus Sicht eines Unternehmens dann wünschenswert.

Was machst Du in dieser Situation? Suchst Du nach einem Unternehmensnamen, bei dem alle Profile und Domains noch frei sind und nennst Dich dann vielleicht guckstduwohnen(.de) oder freiewohnung1234(.de)? Wir haben uns dagegen entschieden, denn “naapuri” hat uns von Anfang an gefallen, und haben denjenigen Weg gewählt, den auch andere in diesem Fall gehen: Wenn es schon nicht für alle Domains und Profile möglich ist, dann nutzen wir zumindest für alle Social Networks eine selbsterklärende Adresse – und was liegt da näher als „dein naapuri“, denn schließlich sollst Du hier fündig werden. Egal, ob auf Twitter, Facebook, Youtube, Instagram, Pinterest oder bald auch auf Vine und Foursquare – überall wirst Du uns unter „www. … /deinnaapuri“ finden.

Endspurt: Deine Unterstützung ist uns wichtig

So, genug der vielen Worte. Leite diesen Newsletter unbedingt weiter, empfehl uns Deinen Freunden oder schick sie gleich auf www.naapuri.de, damit sie sich dort eintragen, und verknüpf Dich mit unseren sozialen Profilen. Denn Deine Untersützung ist uns wichtig! Selbstverständlich werden wir uns bei allen Supportern an geeigneter Stelle bedanken.

Bemerkenswert: Maklercourtage bleibt im Gespräch

Eigentlich muss man ja vor der Immobilienmaklerlobby den Hut ziehen: Seit über vierzig Jahren sieht dasGesetz zur Regelung der Wohnungsvermittlung vor, dass Wohnungsvermittler vom Wohnungssuchenden für ihre Leistung einen bestimmten Betrag fordern dürfen. Diese Regelung hat nach wie vor Bestand. Es scheint fast, als wenn dort deren Lobbyisten ihre Finger ihm Spiel haben …

Damit soll nun Schluss sein. Denn in der Zwischenzeit hat selbst die Politik erkannt, dass diese Gesetzeslage eine dermaßen große Schieflage hat, dass man sie den Menschen nicht mehr verkaufen kann. Im Oktober 2012 hat das Land Nordrhein-Westfalen den Vorstoß gewagt, die längst überfällige Gesetzeslage zu ändern. Denn der Regierung ist aufgefallen, dass tatsächlich überwiegend die Wohnraum-Anbieter die Vermittler beauftragen, die Suchenden aber in diesen Fällen oft die Zeche zahlen sollen. Künftig soll es nun so sein, dass diejenigen die Kosten zu tragen haben, die den Vermittler beauftragen.

Alles bleibt beim Alten – für die Makler!

Diese Überlegung hört sich auf den ersten Blick plausibel an, weil sie gerecht ist. Aber auf den zweiten Blick verliert sie ihren Charme, denn sie wird bereits heute vielfach gelebt: Bereits jetzt ist es in der Regel so, dass in gefragten Wohngegenden der Mieter und in weniger gefragten Lagen der Anbieter den Vermittler bezahlt. Dass ein Makler in einer weniger attraktiven Gegend ein wertvoller Helfer sein kann, um Wohnraum (neu) zu vermieten oder zu verkaufen, liegt auf der Hand. Die Attraktivität von Stadtrandgebieten und ländlichen Regionen ist nicht immer offensichtlich und auch hier sind A-, B- und C-Lagen je nach den eigenen Interessen zu unterscheiden und herauszustellen. Ungerecht wird es allerdings spätestens in den begehrten Lagen. Denn dort besteht mit dieser Regelung die Gefahr, dass diejenigen, die eh schon über genug Geld verfügen, sich teure Makler mit exklusiven Wohnungszugängen leisten können, was das Ausbluten der kreativen Viertel in den Städten weiter beschleunigen wird.

Uns bei naapuri schwebt da etwas anderes vor!