Vielen Dank an alle für die zahlreichen ermunternden Worte.

Unsere Entscheidung, selbst der temporären Landingpage die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um gleich von Anfang an einen guten Eindruck zu hinterlassen, hat sich anscheinend gelohnt. Lass mich an dieser Stelle kurz auf die Fragen antworten, die uns gestellt wurden, damit Du auf dem gleichen Stand bist:

Seid Ihr nur in Hamburg aktiv?

Nein, wir starten bundesweit, dann folgen Immobilien im Ausland. Von dort aus ist es dann nicht mehr weit, unseren Service auch in anderen Ländern anzubieten.

Bietet Ihr nur Wohnungen oder wollt Ihr auch Häuser vermitteln?

naapuri will Häuser, Wohnungen, Zimmer sowie Grundstücke vermitteln – egal ob zur Miete oder zum Kauf. Um die Kommunikation zu vereinfachen, haben wir uns auf den Begriff „Wohnraum“ verständigt. Denn dieser umfasst alles, ohne einzuschränken: Bestandsimmobilie und nackte Grundstücke; Eigentum und Mietobjekte; ein Haus, eine Wohnung, ein Zimmer und andere Immobilienformate wie Hausboote, Windmühlen und Wassertürme. Dieses Angebot bieten auch die anderen Plattformen. Doch naapuri wird mehr bieten, so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

Werden auch Büros angeboten?

Nein, das ist zur Zeit nicht geplant. naapuri fokussiert auf den privaten Bereich. Denn wer auf der Suche nach einem Lager, einem Verkaufsraum oder etwa einer Bürofläche ist, entscheidet aufgrund anderer Kriterien. Zudem benötige ich permanent Wohnraum zum Leben, aber eine Bürofläche nur dann, wenn ich ein Unternehmen habe oder selbständig tätig bin.

Wie geht es mit naapuri weiter

Ein paar von Euch haben uns gefragt, wie Ihr uns nun unterstützen könnt?! Für uns ist es jetzt sehr wichtig, dass wir Traffic auf die sozialen Profile bekommen. Insofern vernetz Dich gerne mit uns auf Facebook & Co. Auf Facebook werden wir über die Themen der Naapuri-Welt sprechen. Bring Dich hier gerne ein und sag Deine Meinung. Auf Twitter beteiligen wir uns bereits daran, dass Wohnungsangebote und -gesuche weiter geleitet werden und schnell zusammenfinden. Folge und retweete uns dort, um diese Suchen an die passenden Menschen weiterzuleiten, schick uns Deine Suche und Angebote und leite uns die Deiner Freunde weiter. Auf Pinterest findest Du Anregungen, wie Du Deinen Wohnraum gestalten kannst. Auch hier kannst Du uns folgen. Und auf Instagram findest Du persönliche Einblicke in unsere Arbeit.

Die direkten Links zu unseren „Dein Naapuri“-Profilen findest Du unten in diesen News. Und wenn Du Lust hast, empfehle uns gerne Deine(n) Freunde(n).

Bewertungen führen nicht immer zu mehr Transparenz

Wir hatten letzte Woche eine sehr unterhaltsame Team-Diskussion über Sinn und Unsinn einer neuen Immoscout-Maßnahme, deren Sinn sich uns selbst nach längerem Überlegen und den gutgemeintesten Gedanken nicht erschlossen hat: Immobilienmakler genießen in Deutschland ja nicht den besten Ruf. Um anscheinend die Spreu vom Weizen zu trennen, gibt es entsprechende Bewertungsportale auf dem Markt. Nun ist auch Immoscout auf diesen Zug aufgesprungen, allerdings in einer stark abgespeckten Version. Die Idee an sich erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Denn sie kann dabei helfen, schlechte, d. h. das Angebot verzehrende Makler von guten zu unterscheiden. So etwas ist natürlich sehr wünschenswert. Doch wenn man genau hinsieht, fragt man sich, wem diese Immoscout-Aktion wirklich nützt?!

Sterne ohne Aussagekraft

Wie so oft gilt auch hier: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gemacht hast. Denn wer bewertet hat, ist in der Regel nicht zu erkennen – ob Frau, Freund, Verwandter oder ein wirklicher Geschäftskontakt, dem Wohnraum vermittelt werden konnte. Kann man anderswo Text eingeben, so wird es bei Immoscout wohl nur eine Sternchenbewertung geben. Was die Aussagekraft dieser Sternchen vielleicht etwas steigert, ist, dass angeblich bereits 100.000 Bewertungen eingesammelt worden sind. Dennoch ist die Aussage derartiger Sternchen gleich Null. Denn was sagt Dir diese Bewertung? Dass der Makler nett und ordentlich, die Anzeige zutreffend oder die Immobilie passend war?

Interessant und aussagekräftig sind eigentlich nur Kommentare derjenigen, bei denen kein Mietvertrag zustande gekommen ist aus welchem Grund auch immer. Dass aber diese zu Wort kommen, ist eher unwahrscheinlich. Zudem werden negative Bewertungen die Ausnahme bleiben. Denn erste Zahlen zeigen bisher angeblich ein überdurchschnittlich gutes Angebot. Wenn es doch mal schlechte Bewertungen gibt, ist das kein Problem für den Makler: Jeder kann seine Bewertung ausblenden und wird sicherlich eine plausible Erklärung anderen gegenüber dafür finden. Oder er schiebt schlechte Bewertungen auf Bewerber, die eine Wohnung nicht bekommen haben.

Profitieren werden nur die Immobilienmakler – auch die fragwürdigen!

Tritt man einen Schritt zurück, beschleicht einen sehr schnell das Gefühl, dass hier die Lobby der Immobilienmakler wieder ihre Finger im Spiel hat – vielleicht auch einfach nur, und soviel muss zugestanden werden, um sich von den grauen Schafen in der eigenen Branche absetzen zu können. Allerdings lassen die bisher verfügbaren Informationen vermuten, dass auch diese dann durch die Bewertung mit hindurch geschleift werden. Aber seien wir doch mal ehrlich: Immobilienplattformen, die Immobilienmakler hofieren, sind nicht mehr zeitgemäß. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Wir arbeiten daran.