„Männer verstehen“ dank Glamour

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Wir sind natürlich ständig damit beschäftigt, für Euch nach interessanten naapuri-Themen im Web zu suchen. Letzten Freitag sind wir über den Test Einrichtung: Männer und ihre Wohnungen im Onlineangebot von Glamour gestolpert, den wir Dir nicht vorenthalten wollen. Glamour richtet sich an junge, aufgeschlossene Frauen zwischen 20 und 39 Jahren. Bei diesem Test geht es um das erste Betreten der Wohnung eines Mannes. Was sagt die Einrichtung, die Ordnung und der Inhalt des Kühlschranks über ihn aus?! Am Ende wartet die Auflösung, was der Mann für ein Typ ist.

Dieser Test ist natürlich interessant. Denn das nächste Semester startet in Kürze, die Urlaubszeit geht zu Ende und es ist immer noch Sommerzeit: Für diejenigen, die ihr Studium aufnehmen oder die den Studienort wechseln, beginnt spätestens jetzt die Phase, sich eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu suchen. Gemeinsame Urlaubsreisen sind eine Bewährungsprobe für jede Beziehung, die schon einige danach als zu Ende erklärt haben. Und die Sommerzeit weckt bei vielen das Bedürfnis, sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen und sich ein Nest zu suchen. Der Test ist also eine Hilfe, den ersten Eindruck zu vertiefen, wenn Du als Nachmieter, Untermieter, Mitbewohner oder einfach als Gast eine Männerwohnung betrittst – wenn er denn hält, was er verspricht. Wir jedenfalls waren so neugierig, was für ein Spiegelbild uns hier entgegengehalten wird, dass wir ihn gleich ausprobiert haben. Und auch wenn die Auswahlmöglichkeiten eher dem Klischee-Junggesellen entsprechen und Männer jenseits der 27, die noch zu Hause wohnen, nicht mitberücksichtigt wurden,  so waren wir mit unseren Ergebnissen dann doch zufrieden.

 

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Fehlende Marktkenntnis ist ein Mietentreiber

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Spiegel online weist im Artikel Studenten auf Wohnungssuche auf das Problem hin, dass der Semesterstart mit Schuld daran sein kann, dass die Mieten steigen. In den Medien ist überall von teureren bis überteuerten Mieten und Immobilienhaien zu lesen, so dass Studenten nur schwer ein Gefühl dafür entwickeln können, wie hoch eine faire Miete für ein Objekt ist. Das führt dazu, dass sie eher dazu bereit sind, mehr zu zahlen als eigentlich üblich wäre. Zudem sind WGs für Vermieter interessant, denn durch sie wird in der Regel ein höherer Mietpreis für ein Objekt erzielt, als wenn diese an eine einzige Mietpartei vermietet wird. Ein weiterer Aspekt, der hier hineinspielt, ist natürlich auch der in einigen Städten hart umkämpfte Wohnungsmarkt, der zu weiteren Kompromissen bei den Suchenden führt.

Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, dass Städte angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellt. Dass Berlin nun in weiteren Gebieten Luxussanierungen verbietet, ist eine hoffnungsvolle Entwicklung in die richtige Richtung.

 

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