Tapetenwechsel im Herbst?

(c) Susan Smart Photography

Entschuldige bitte, dass wir uns letzte Woche nicht gemeldet haben, aber wir stehen kurz davor, mit der Programmierung von naapuri 1.0 beginnen zu können. Das freut uns natürlich riesig und bedeutet aber gleichzeit, dass wir gerade viele Dinge zu klären haben und es deshalb guten Gewissens einfach nicht geschafft haben. Dennoch davon haben wir uns natürlich weiterhin nach spannenden Themen umgesehen, dabei auch einen Blick nach Paris zur Maison & Objet geworfen und dort inspirierende Wohnraumelemente gefunden, die Lust auf einen Tapetenwechsel machen. Einige der Ideen haben wir für Dich auf Pinterest gesammelt.

Die Designer sind in der Zwischenzeit übrigens in die britische Hauptstadt weitergeflogen. Noch bis zum 22. September zeigt das London Design Festival dort Entwürfe auf über 300 Events und Ausstellungen an verschiedenen Orten in der Metropole. Das Festival wurde vor elf Jahren ins Leben gerufen, um Londons Anspruch als Designhauptstadt der Welt zu unterstreichen. Wir sind gespannt und werden berichten, wenn uns das Ergebnis der Bundestagswahl nicht die Sprache verschlägt …

 

Foto: (c) Susan Smart Photography

Der Herbst kommt

(c) mrcubus, www.flickr.com/photos/mrcubus/

Kaum ist der Sommer da, da sollen die Temperaturen langsam schon wieder sinken. Aber wenn wir ehrlich sind, hatten wir eh angesichts der starken Winde, Regenschauer und Gewitter das Gefühl, dass der Frühling direkt in den Herbst übergegangen ist.

Der Herbst ist bei uns immer ein Zeitpunkt, zu dem wir die Wohnung umgestalten und verändern. Vom 24. bis 28. August findet passend dazu die Fachmesse Tendence in Frankfurt statt, von der wir uns erste Anregungen versprechen. Wir werden uns selbstverständlich umhören und Dir auf Facebook berichten, wie sich Wohlfühlatmosphäre im Herbst und Winter nach den Vorstellungen der Aussteller erzeugen lässt und was im nächsten Jahr auf uns wartet. Ob es dafür gleich eine der von Dieter Bohlen, Harald Glöökler und weiterer Promis gestalteten Tapentenkollektionen – einer der Trends in diesem Jahr – sein soll, darf jeder für sich selbst entscheiden. Im nächsten Jahr folgt dann die imm cologne in Köln (13.-19.1.2014), die mit rund 1.500 Ausstellern und über 100.000 Besuchern eine der weltweit größten Fachmessen für Möbel und Innenraumgestaltung ist.

Doch bis dahin ist es noch etwas hin. In der Zwischenzeit besucht gern unsere Profile. Verschiedene Anregungen findet Ihr bereits jetzt bei uns auf Pinterest, die wir selbstverständlich kontinuierlich erweitern.

 

Foto: (c) “Herbst” von mrcubus, www.flickr.com/photos/mrcubus/, CC BY-SA 2.0-Lizenz

Vielen Dank an alle für die zahlreichen ermunternden Worte.

Unsere Entscheidung, selbst der temporären Landingpage die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um gleich von Anfang an einen guten Eindruck zu hinterlassen, hat sich anscheinend gelohnt. Lass mich an dieser Stelle kurz auf die Fragen antworten, die uns gestellt wurden, damit Du auf dem gleichen Stand bist:

Seid Ihr nur in Hamburg aktiv?

Nein, wir starten bundesweit, dann folgen Immobilien im Ausland. Von dort aus ist es dann nicht mehr weit, unseren Service auch in anderen Ländern anzubieten.

Bietet Ihr nur Wohnungen oder wollt Ihr auch Häuser vermitteln?

naapuri will Häuser, Wohnungen, Zimmer sowie Grundstücke vermitteln – egal ob zur Miete oder zum Kauf. Um die Kommunikation zu vereinfachen, haben wir uns auf den Begriff „Wohnraum“ verständigt. Denn dieser umfasst alles, ohne einzuschränken: Bestandsimmobilie und nackte Grundstücke; Eigentum und Mietobjekte; ein Haus, eine Wohnung, ein Zimmer und andere Immobilienformate wie Hausboote, Windmühlen und Wassertürme. Dieses Angebot bieten auch die anderen Plattformen. Doch naapuri wird mehr bieten, so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

Werden auch Büros angeboten?

Nein, das ist zur Zeit nicht geplant. naapuri fokussiert auf den privaten Bereich. Denn wer auf der Suche nach einem Lager, einem Verkaufsraum oder etwa einer Bürofläche ist, entscheidet aufgrund anderer Kriterien. Zudem benötige ich permanent Wohnraum zum Leben, aber eine Bürofläche nur dann, wenn ich ein Unternehmen habe oder selbständig tätig bin.

Wie geht es mit naapuri weiter

Ein paar von Euch haben uns gefragt, wie Ihr uns nun unterstützen könnt?! Für uns ist es jetzt sehr wichtig, dass wir Traffic auf die sozialen Profile bekommen. Insofern vernetz Dich gerne mit uns auf Facebook & Co. Auf Facebook werden wir über die Themen der Naapuri-Welt sprechen. Bring Dich hier gerne ein und sag Deine Meinung. Auf Twitter beteiligen wir uns bereits daran, dass Wohnungsangebote und -gesuche weiter geleitet werden und schnell zusammenfinden. Folge und retweete uns dort, um diese Suchen an die passenden Menschen weiterzuleiten, schick uns Deine Suche und Angebote und leite uns die Deiner Freunde weiter. Auf Pinterest findest Du Anregungen, wie Du Deinen Wohnraum gestalten kannst. Auch hier kannst Du uns folgen. Und auf Instagram findest Du persönliche Einblicke in unsere Arbeit.

Die direkten Links zu unseren „Dein Naapuri“-Profilen findest Du unten in diesen News. Und wenn Du Lust hast, empfehle uns gerne Deine(n) Freunde(n).

Bewertungen führen nicht immer zu mehr Transparenz

Wir hatten letzte Woche eine sehr unterhaltsame Team-Diskussion über Sinn und Unsinn einer neuen Immoscout-Maßnahme, deren Sinn sich uns selbst nach längerem Überlegen und den gutgemeintesten Gedanken nicht erschlossen hat: Immobilienmakler genießen in Deutschland ja nicht den besten Ruf. Um anscheinend die Spreu vom Weizen zu trennen, gibt es entsprechende Bewertungsportale auf dem Markt. Nun ist auch Immoscout auf diesen Zug aufgesprungen, allerdings in einer stark abgespeckten Version. Die Idee an sich erscheint auf den ersten Blick sinnvoll. Denn sie kann dabei helfen, schlechte, d. h. das Angebot verzehrende Makler von guten zu unterscheiden. So etwas ist natürlich sehr wünschenswert. Doch wenn man genau hinsieht, fragt man sich, wem diese Immoscout-Aktion wirklich nützt?!

Sterne ohne Aussagekraft

Wie so oft gilt auch hier: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gemacht hast. Denn wer bewertet hat, ist in der Regel nicht zu erkennen – ob Frau, Freund, Verwandter oder ein wirklicher Geschäftskontakt, dem Wohnraum vermittelt werden konnte. Kann man anderswo Text eingeben, so wird es bei Immoscout wohl nur eine Sternchenbewertung geben. Was die Aussagekraft dieser Sternchen vielleicht etwas steigert, ist, dass angeblich bereits 100.000 Bewertungen eingesammelt worden sind. Dennoch ist die Aussage derartiger Sternchen gleich Null. Denn was sagt Dir diese Bewertung? Dass der Makler nett und ordentlich, die Anzeige zutreffend oder die Immobilie passend war?

Interessant und aussagekräftig sind eigentlich nur Kommentare derjenigen, bei denen kein Mietvertrag zustande gekommen ist aus welchem Grund auch immer. Dass aber diese zu Wort kommen, ist eher unwahrscheinlich. Zudem werden negative Bewertungen die Ausnahme bleiben. Denn erste Zahlen zeigen bisher angeblich ein überdurchschnittlich gutes Angebot. Wenn es doch mal schlechte Bewertungen gibt, ist das kein Problem für den Makler: Jeder kann seine Bewertung ausblenden und wird sicherlich eine plausible Erklärung anderen gegenüber dafür finden. Oder er schiebt schlechte Bewertungen auf Bewerber, die eine Wohnung nicht bekommen haben.

Profitieren werden nur die Immobilienmakler – auch die fragwürdigen!

Tritt man einen Schritt zurück, beschleicht einen sehr schnell das Gefühl, dass hier die Lobby der Immobilienmakler wieder ihre Finger im Spiel hat – vielleicht auch einfach nur, und soviel muss zugestanden werden, um sich von den grauen Schafen in der eigenen Branche absetzen zu können. Allerdings lassen die bisher verfügbaren Informationen vermuten, dass auch diese dann durch die Bewertung mit hindurch geschleift werden. Aber seien wir doch mal ehrlich: Immobilienplattformen, die Immobilienmakler hofieren, sind nicht mehr zeitgemäß. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Wir arbeiten daran.

Auf geht’s!

klasse, dass Du Dich für unseren Newsletter eingetragen hast. Seit vier Monaten sind wir am Ausmessen, Ausschneiden, Kleben, Spachteln und Anmalen, um naapuri sein finales Gesicht zu geben. Wir wollen besser, schöner und sympathischer sein als unser großer Bruder am Markt – ein Wettbewerb, den natürlich einige angesichts der Größe Immoscouts scheuen, der uns aber um so mehr reizt. Denn wir glauben an unsere Idee und dass es Sinn macht, für eine gute Sache zu kämpfen. Gerade gestern hat sich gezeigt, dass Immoscout nicht gerade zimperlich mit seinen Wettbewerbern umgeht, doch dazu mehr in unserem nächsten Newsletter. Wir haben einfach die besseren Argumente auf unserer Seite, die es nun umzusetzen gilt. Insofern danken wir unseren Unterstützern, die uns bereits jetzt auf diesem kurzen Weg so tatkräftig ermutigen und in den vielen konstruktiv-kritischen Gesprächen Schritt für Schritt weiterbringen.

Seed-Finanzierung: auf der Suche nach dem passenden Geld

Die andere Hälfte unserer Zeit nutzen wir, um weitere finanzielle Unterstützer zu gewinnen. Denn wir wollen so schnell wie möglich mit einer leistungsfähigen ersten Version online gehen – und dafür benötigen wir schlicht und einfach weiteres Geld. Das Lastenheft ist geschrieben und die IT-Agenturen stehen bereit, so dass wir sofort mit der Umsetzung beginnen können. Sehr erfreulich und motivierend ist, dass viele Gesprächspartner unsere Begeisterung teilen, einen bestehenden antiquierten und nicht mehr zeitgemäßen Markt entern und revolutionieren zu wollen. Mit etwas Glück werden wir auf einer der Crowdinvest-Plattformen gelistet. Dann kann sich jeder an unserer Idee beteiligen, was dem Projekt zusätzlichen Auftrieb geben würde. Wenn es dazu kommt, informieren wir hier natürlich gleich darüber.

Social Networks: Hier findest Du uns.

Bereits jetzt sind unsere sozialen Profile auf Facebook, Twitter, Youtube, Instagram und Pinterest online, die wir nach und nach – gerne mit Deiner Unterstützung – bespielen werden. Wer ein Unternehmen gründet, steht vor dem nahezu unlösbaren Problem, einen schönen Namen zu finden, für den alle Domains und Profile noch frei sind. Selbst ein Unternehmen wie Apple kennt dieses Problem. Wenn Du www.facebook.com/apple eingibst, landest Du auf dem persönlichen Profil einer Asiatin. Das gleiche passiert bspw. bei Mercedes (Amerikanerin), Amsterdam (Kanadier) sowie Dräger und Müllermilch (zwei Deutsche). Auf Twitter sieht es ähnlich aus: Falls Du zu den 17.902 “Apple”-Followern gehörst und Dich wunderst, dass hier noch rein gar nichts gepostet wurde, könnte es daran liegen, dass Du dem falschen Account folgst (Apple findest Du auf Twitter unter Apple_Cupertino). Ob es sich bei diesem Apple-Account auch um die besagte Asiatin handelt, wissen wir allerdings nicht. Es wäre aber zumindest aus Sicht eines Unternehmens dann wünschenswert.

Was machst Du in dieser Situation? Suchst Du nach einem Unternehmensnamen, bei dem alle Profile und Domains noch frei sind und nennst Dich dann vielleicht guckstduwohnen(.de) oder freiewohnung1234(.de)? Wir haben uns dagegen entschieden, denn “naapuri” hat uns von Anfang an gefallen, und haben denjenigen Weg gewählt, den auch andere in diesem Fall gehen: Wenn es schon nicht für alle Domains und Profile möglich ist, dann nutzen wir zumindest für alle Social Networks eine selbsterklärende Adresse – und was liegt da näher als „dein naapuri“, denn schließlich sollst Du hier fündig werden. Egal, ob auf Twitter, Facebook, Youtube, Instagram, Pinterest oder bald auch auf Vine und Foursquare – überall wirst Du uns unter „www. … /deinnaapuri“ finden.

Endspurt: Deine Unterstützung ist uns wichtig

So, genug der vielen Worte. Leite diesen Newsletter unbedingt weiter, empfehl uns Deinen Freunden oder schick sie gleich auf www.naapuri.de, damit sie sich dort eintragen, und verknüpf Dich mit unseren sozialen Profilen. Denn Deine Untersützung ist uns wichtig! Selbstverständlich werden wir uns bei allen Supportern an geeigneter Stelle bedanken.

Bemerkenswert: Maklercourtage bleibt im Gespräch

Eigentlich muss man ja vor der Immobilienmaklerlobby den Hut ziehen: Seit über vierzig Jahren sieht dasGesetz zur Regelung der Wohnungsvermittlung vor, dass Wohnungsvermittler vom Wohnungssuchenden für ihre Leistung einen bestimmten Betrag fordern dürfen. Diese Regelung hat nach wie vor Bestand. Es scheint fast, als wenn dort deren Lobbyisten ihre Finger ihm Spiel haben …

Damit soll nun Schluss sein. Denn in der Zwischenzeit hat selbst die Politik erkannt, dass diese Gesetzeslage eine dermaßen große Schieflage hat, dass man sie den Menschen nicht mehr verkaufen kann. Im Oktober 2012 hat das Land Nordrhein-Westfalen den Vorstoß gewagt, die längst überfällige Gesetzeslage zu ändern. Denn der Regierung ist aufgefallen, dass tatsächlich überwiegend die Wohnraum-Anbieter die Vermittler beauftragen, die Suchenden aber in diesen Fällen oft die Zeche zahlen sollen. Künftig soll es nun so sein, dass diejenigen die Kosten zu tragen haben, die den Vermittler beauftragen.

Alles bleibt beim Alten – für die Makler!

Diese Überlegung hört sich auf den ersten Blick plausibel an, weil sie gerecht ist. Aber auf den zweiten Blick verliert sie ihren Charme, denn sie wird bereits heute vielfach gelebt: Bereits jetzt ist es in der Regel so, dass in gefragten Wohngegenden der Mieter und in weniger gefragten Lagen der Anbieter den Vermittler bezahlt. Dass ein Makler in einer weniger attraktiven Gegend ein wertvoller Helfer sein kann, um Wohnraum (neu) zu vermieten oder zu verkaufen, liegt auf der Hand. Die Attraktivität von Stadtrandgebieten und ländlichen Regionen ist nicht immer offensichtlich und auch hier sind A-, B- und C-Lagen je nach den eigenen Interessen zu unterscheiden und herauszustellen. Ungerecht wird es allerdings spätestens in den begehrten Lagen. Denn dort besteht mit dieser Regelung die Gefahr, dass diejenigen, die eh schon über genug Geld verfügen, sich teure Makler mit exklusiven Wohnungszugängen leisten können, was das Ausbluten der kreativen Viertel in den Städten weiter beschleunigen wird.

Uns bei naapuri schwebt da etwas anderes vor!