Gewohntes in Frage stellen

(c) http://www.flickr.com/photos/nicokaiser/

Tische gibt es in verschiedenen Ausführungen: als Esstisch, Couchtisch, Computertisch, Schminktisch, Schreibtisch, Nachttisch, Beistelltisch etc., oftmals einfach unterschieden in Ablage-, Ess- oder Arbeitstisch. Und trotz dieser Vielfalt, die sich in der Höhe und Größe der Tischplatte, der Anzahl der Beine, Schublade(n) oder nicht, den verwendeten Materialien sowie den gestalterischen Möglichkeiten zeigt, haben sie alle in der Regel eins gemeinsam: Sie haben eine ebene Tischoberfläche – was Dich jetzt, wenn Du ehrlich bist, nicht wirklich großartig verwundert, denn so kann man dort nun einmal am Besten Dinge ablegen, hinstellen oder gleich direkt darauf arbeiten.

Der französische Designer Benoit Chabert ist nun von diesem Prinzip abgewichen und präsentierte auf der Maison & Objet in Paris u. a. seinen Esstisch „Subduktion“. Aufgewachsen in Chambéry am Fuße der Savoyer Alpen waren die Berge für den Designer schon immer Inspiration und Faszination. Dieser Tisch soll deshalb eine Hymne an die Entstehung der Berge sein und die Geburt eines Bergmassivs zeigen. Ein spannender Ansatz, der unserer Meinung nach zu Recht die Aufmerksamkeit auf der Fachmesse auf sich zog. Für große Gesellschaften wird das entstehende Bergmassiv sicherlich eher hinderlich sein. Aber denjenigen, die gerne an großen Tischen sitzen, aber dabei in der Regel in kleiner Runde sind, nimmt der Tisch das Gefühl, an einer leeren Tafel zu sitzen. Den Tisch findest Du hier bei uns aufPinterest.

 

Foto: (C) “Schiefe Straße” von Nico Kaiser, www.flickr.com/photos/nicokaiser/, CC BY 2.0-Lizenz