Altbekanntes in neuem Glanz

(c) http://www.flickr.com/photos/flightlog/

Jägermeister hat ihn vor ein paar Jahren wieder salonfähig gemacht, obwohl sich uns seine Ästhetik und die seiner Leidensgenossen nicht unbedingt erschließt: den Hirschkopf als Kunstobjekt an der Wand. Zu Zeiten unserer Großeltern war der Hirschkopf eine Jagdtrophäe, die zeigen sollte, dass man ein guter Schütze ist. Die Designerin Clémentine Bal beschäftigt sich dagegen mit der Welt der lebenden Tiere und Pflanzen. Ihre Skulpturen haben nichts von dieser Jagdtrophäe, sondern sind schlicht, reduziert und dennoch ausdrucksstark lebendig.

Angesichts dieses Ansatzes sind wir dann doch bereit, dem Hirschkopf eine zweite Chance zu geben. Auch bei anderen Ausstellern auf der Maison & Objet lässt sich der Hirschkopf neben weiteren Tierhäuptern an der Wand finden, mal detailverliebt, mal stilisiert, in Naturtönen oder in leuchtenden Farben. Wir sind gespannt, ob und wie sich die Geschichte dieses Einrichtungsstücks weiterentwickelt. Den Hirschkopf von Clémentine Bal findest Du bei uns auf Facebook. Von dort aus gelangst Du auch zu ihren weiteren Fotos (Klick einfach auf ihren Namen über dem Foto!).

 

Vorlage für diesen Zuschnitt: (c) “Hirsch” von flightlog, www.flickr.com/photos/flightlog/, CC BY 2.0.de